03. Juli 2013

Espelkamper Grundschüler beweisen Kreativität und Geschick

Margrit Harting (rechts), Sepp Heckmann (rechts unten sitzend), Vorsitzender des Vereins KiWiZ, sowie Nico Gottllieb, Mareike Steinmeier (HARTING) und Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker (links) überreichten Urkunden und Schecks an die Gewinner.

Mit selbstgebauten Traumhäusern, Seilbahnen, Brücken und Schiffen sowie zahlreichen anderen innovativen Projektarbeiten haben sich Espelkamper Grundschüler auch in diesem Jahr wieder um den „HARTING Forscherpreis“ beworben.

Die feierliche Preisverleihung fand am Dienstagnachmittag im NAZHA der HARTING Technologiegruppe in Espelkamp statt.

Ziel von „KiTec“ ist, bereits frühzeitig Technikinteresse bei Kindern zu wecken und zu fördern. Das geschieht ganz praktisch, indem sie im Unterricht selbst bauen und konstruieren und so physikalische Gesetzmäßigkeiten kennenlernen. Die kostenlosen Werkzeug- und Materialkisten sowie ein umfangreiches Handbuch dafür hat die Wissensfabrik Ludwigshafen den Grundschulen zuvor kostenlos zur Verfügung gestellt. Finanziert wurden sie von der HARTING Technologiegruppe.  

Im Rahmen des von HARTING ausgeschriebenen Wettbewerbs stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Kreativität und ihr Geschick im Umgang mit Werkzeug und verschiedenen Materialien im Sachkunde-Unterricht unter Beweis. In Kleingruppen bohrten, sägten, klebten, hämmerten und feilten sie, bis die selbstgebauten Meisterwerke fertig waren. Insgesamt wurden 13 Gruppenarbeiten für die Auslobung des „HARTING Forscherpreises“ eingereicht.

Die Jury, bestehend aus Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin, Sabine Wittenbrink-Daut, Zentralbereichsleiterin Personal, den beiden  Auszubildenden Jana Seelhorst und Sonja Schuckenböhmer sowie den Ausbildern Mareike Steinmeier und Hans-Georg Penning aus dem gewerblichen und kaufmännischen Bereich, beurteilte die Gruppenarbeiten anhand verschiedener Kriterien. Dabei spielten die handwerkliche Umsetzung, Schwierigkeitsgrad und die Kreativität eine ebenso wichtige Rolle wie die Stabilität der Bauwerke.

Der Grundschulverbund Mittwald (Ina Seidel Schule) belegte bei den Bauwerken den 1. Platz. Das „Traumhaus“ der Schülerinnen Celina Goroll, Laura Grackiewicz, Ilayda Güney und Melanie Ott überzeugte die Juroren.  

Der 2. Preis ging an die Ernst Moritz Arndt Schule. Die Schülerinnen und Schüler hatten ein HARTING Gebäude konstruiert. Über diesen zweiten Platz freuen sich Julia Friesen, Timotheus Fröse, Tabea Janzen, Christian Jotter, Celina Käding, Joshua Sawadskie, Kevin Warkentin, Jasmin Wiens und Laura Zimmermann.

Den dritten Platz erreichten Jannis Eric Gaßner und Max Köster vom Grundschulverbund Espelkamp Süd (Standort Benkhausen). Sie hatten ein Stadion nach ihren Vorstellungen konzipiert und als Modell gebaut.

Alle Teilnehmer erhielten im Rahmen der Preisverleihung ein Strandspiel. Die drei Siegergruppen bekamen einen Scheck, während die Erstplatzierten sich zudem über einen ferngesteuerten Hubschrauber freuten.
Seit September 2011 ist HARTING als eines der ersten Unternehmen in der Region Ostwestfalen-Lippe Mentor des Projekts „KiTec – Kinder entdecken Technik“, das von der „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ ins Leben gerufen wurde. Schirmherr ist Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker: „Das Projekt KiTec ist ein gelungenes Beispiel für das gemeinsame Bemühen um die Standortentwicklung in Espelkamp. Für uns als Hightech Region ist es eine wesentlich Zukunftsfrage, ob es gelingt, technische Begabung bei Kindern schon frühzeitig zu erkennen und zu fördern.“
Mareike Steinmeier, Ausbilderin bei HARTING, betreut das Projekt „KiTec“ in den Espelkamper Grundschulen. Die Kosten der Materialien werden auch weiterhin von HARTING Technologiegruppe getragen, sodass in den Schulen nachhaltig mit den „KiTec“-Kisten gearbeitet werden kann. Frau Steinmeier ist Ansprechpartnerin für die Schulen bei Fragen zu dem Projekt.

An der Veranstaltung nahm auch Sepp Heckmann, Vorsitzender des Vereins KiWiZ in Hannover, teil. Ziel von KiWiZ ist es, vor allem Lehrkräfte mit interessanten und altersgerechten Unterrichtsmaterialien zu unterstützen und Kontakte bzw Patenschaften zwischen Unternehmen und Schulklassen zu initiieren. In Hannover wird der KiWiZ-Forscherpreis regelmäßig verliehen, da sich KiWiZ speziell in dieser Region sehr stark engagiert. Heckmann hatte damals die Idee für die Preisverleihung der HARTING Technologiegruppe angetragen.