Elektromagnetische Verträglichkeit

Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) beschreibt die Funktionssicherheit elektrischer und elektronischer Betriebsmittel unter elektromagnetischer Fremdeinstrahlung (Störfestigkeit) sowie den Grad der elektromagnetischen Beeinflussung anderer Einrichtungen, die von diesen Betriebsmitteln selbst ausgeht (Störemission).

Das Thema EMV ist in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Gesichtspunkt bei der Entwicklung von elektrischen Geräten und Anlagen geworden. Dazu müssen bestimmte geltende Richtlinien und Gesetze eingehalten werden.

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Störemission

Die Störemission ist definiert als elektromagnetische Strahlung, die von elektrischen und elektronischen Baugruppen oder Geräten ausgeht. Sie darf die Funktion benachbarter Einrichtungen nicht nachhaltig beeinträchtigen.
Unzulässige Störaussendungen müssen deshalb durch entsprechende Abschirmmaßnahmen in den Geräten vermieden werden.

Störfestigkeit

Die Störfestigkeit, ein Teilaspekt der EMV-Betrachtung, ist ein Maß für die Immunität elektronischer Geräte und Systeme gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen. Eine große Störfestigkeit trägt zur Sicherheit und somit zu einer hohen Verfügbarkeit dieser Betriebsmittel bei.

Die Störfestigkeit lässt sich durch folgende Störphänomene bzw. Simulationsmethoden charakterisieren:

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Elektrostatische Entladung an einem Warenverkaufsautomaten

  • Elektrostatische Entladungen (ESD)
  • Transiente Störgrößen mit geringer Energie – Burst (z.B. durch elektrische Schaltanlagen)
  • Transiente Störgrößen mit hoher Energie – Surge (z.B. Blitzentladungen oder Starkstromanlagen)
  • Sinusförmige oder schmalbandige Störquellen
  • Elektromagnetische HF-Felder (leitungsgeführt, gestrahlt)
  • Dynamische Netzspannungsänderungen



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