Die Jahre 2000 - 2007
Neue Innovationen der Technologiegruppe HARTING, Werk 5 und Botta-Bau (rechte Bildhälfte)
Das neue Jahrtausend steht im Zeichen der Ausrichtung als Technologiegruppe.
HARTING gibt sich eine Organisationsstruktur, die schnell und flexibel Lösungen entwickelt.
Sechs Global Business Units und mehr als 20 Vertriebsgesellschaften sorgen seit 2001 weltweit dafür.
Herausragende Beispiele für Produkte zur Erhöhung des Kundennutzens sind die industrietauglichen Lösungen im Ethernet-Bereich, die sowohl Steckverbinder z. B. auf RJ 45-Basis als auch komplette Verkabelungssysteme und aktive Geräte wie Switches umfassen.
Auch intelligente Steckverbinder und Systeme zur flexiblen Energieanbindung in der Fertigung werden ins Programm aufgenommen sowie elektro-optische Steckverbinder zur Übertragung höchster Datenraten.
Der Ausbau von Kompetenzen führt zum Engagement in der Mikrotechnologie bis hin zum Micro-Packaging, d. h. der Ankontaktierung z. B. von Mikrochips.
Außerdem werden im Frühjahr 2001 das vom Schweizer Star-Architekten Mario Botta entworfene Gebäude der deutschen Vertriebsgesellschaft in Minden und Anfang 2002 das modernste Automatenwerk Europas in Espelkamp-Isenstedt bezogen.
In diesem Jahr wird auch Rumänien neuer Produktionsstandort. Die Jahre 2003/04 bringen für Dietmar Harting neue Herausforderungen: Er wird zum Präsidenten des DIN und zum Ehrenpräsident des ZVEI auf Lebenszeit gewählt. Er nimmt am Innovationsgipfel teil, der zu der Initiative „Partner für Innovation“ führt. Diese steuert wesentliche Impulse für das Wirtschaftswachstum in Deutschland bei. Im Oktober 2004 wird der Schweizer Standort Biel durch HARTING Mitronics wesentlich erweitert.
Seit 2005 ist HARTING auch in Indien aktiv. Die dritte Generation nimmt mit Philip F. W. Harting als Managing Director Asia Pacific ihre Tätigkeit auf.
Im Werk 4 B werden ein neues Rechenzentrum und Schulungsräume eingerichtet.
Für den passiven UHF RFID Transponder HARfid LT 86 (HT) erhält HARTING auf der Eröffnungsfeier zur Hannover Messe 2006 den Hermes Award – Internationaler Technologiepreis der Hannover Messe. Der Transponder hat eine Lesereichweite bis zu fünf Metern, funktioniert auch auf metallischen oder flüssigen Objekten und kommt bei RFID-Anwendungen in der Transport- und Produktionslogistik zum Einsatz.
Der VDE würdigt das Engagement von Dietmar Harting im selben Jahr mit der Ehrenmitgliedschaft.
2006 beginnen bei HARTING in Espelkamp drei Studenten ihr „Duales Studium im Mühlenkreis“ auf. Sie absolvieren neben dem praxisorientierten Ingenieursstudium gleichzeitig eine Berufsausbildung zum Mechatroniker.
Maresa W. M. Harting nimmt im April 2007 ihre Tätigkeit als Vorstand Finanzen, Controlling und Steuern bei HARTING in Espelkamp auf. Mit ihr tritt nun auch die Tochter des Unternehmerehepaars Margrit und Dietmar Harting in das Technologieunternehmen ein.
Mit einer feierlichen Eröffnung wird im Mai 2007 das neue HARTING-Werk im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) eingeweiht. HARTING unterhält dort Gesellschaften für die Fertigung von Industrie-Steckverbindern und Kabelkonfektionierungen für den Medizin-, Telekom- und Industriebereich. Außerdem werden in Sibiu Verbindungstechnik und Magnetsysteme für den Automobilbereich und Werkzeugformen hergestellt.
Die Geschichte der Han®-SteckverbinderDie Jahre 1990-1999


