Verkabelungslösungen

Kundenspezifische Retrofit-Lösungen für Schienenfahrzeuge

Maßgeschneidert und langfristig passend

Schienenfahrzeuge sind aus wirtschaftlichen Gründen für eine langfristige Nutzungsdauer vorgesehen. Um die Fahrzeuge auch in Jahrzehnten noch funktionstüchtig zu halten, bietet HARTING maßgeschneiderte Retrofit-Lösungen, langfristig passende Ersatzkomponenten und Kabelkonfektionen für alle Einsatzbereiche in einem Schienenfahrzeug. Mit unserer Entwicklungskompetenz erarbeiten wir Retrofit-Lösungen, die eine nachhaltig wirtschaftliche Produktstrategie für die nächsten Jahrzehnte garantiert.

Einheitliches Technologie-Level im gesamten Zug

Für eine Modernisierung reicht es nicht aus, einen einzelnen Waggon zu erneuern. Vielmehr muss der gesamte Zug auf einem Technologie-Level sein und durchgehend den gleichen Standards entsprechen. Das gelingt mit passend ausgelegten Wagenübergangslösungen, sogenannten Jumperkabeln, die eine reibungslose Übermittlung von Leistung, Daten und Signalen durch den gesamten Zug sicherstellen. Neben dem individuellen Design und der Fertigung dieser Jumperkabel kann HARTING weitere passende Lösungen bieten, die beim Retrofitting Zeit und Kosten sparen.

Auch für weitere Module innerhalb eines Schienenfahrzeuges bietet HARTING Retrofit-Lösungen an, wie zum Beispiel für Drehgestelle, Antriebs- und Bremseinheiten, Heizungs- und Klimaanlagen und vieles mehr.

Optimale Lösungen für Wagenübergangssysteme sparen Zeit und Kosten beim Retrofitting.
Passend ausgelegtes Jumperkabel mit vorgesehenem Dummy-Modul als Retrofit-Lösung.

Vorkonfektionierung reduziert Einbauzeit

Mit vorgefertigten Anschlussplatten, die auf engstem Raum eine hohe Dichte an Steckverbindern ermöglichen, gelingt eine platzsparende Erweiterung in kurzer Zeit. Der mechanische Aufwand wird so weit wie möglich reduziert, da nicht für jede einzelne Verbindung eine separate Öffnung durch die Wagenwand oder die Bodenplatte ausgeschnitten werden muss. Mithilfe der Vorkonfektionierung reduziert sich die Einbauzeit am Fahrzeug selbst weiter, aber auch der Aufwand für die Verdrahtung und Prüfung am Fahrzeug sinkt. Die Schnittstelle kann dabei individuell und flexibel bleiben, da HARTING Steckverbinder – insbesondere aus dem Han-Modular® Portfolio – unzählige Kombinationsmöglichkeiten bieten.

Der Einsatz vorkonfektionierter Anschlussplatten reduziert die Einbauzeit am Fahrzeug erheblich.
Mit vorgefertigten Anschlussplatten gelingt eine platzsparende Erweiterung in kurzer Zeit.

Nachrüsten oder Vorhandenes aktualisieren

Auch im Inneren eines Zuges ist es notwendig, Modernisierungen vorzunehmen. Das bedeutet, dass Passenger Info- und Entertainment Systeme (PIES) nachgerüstet, oder zumindest auf den aktuellen technischen Stand gebracht werden müssen. Dazu gehören auch Info-Monitore in den Waggons aber auch individuelle Anzeigen an den einzelnen Sitzplätzen. Genauso gehören inzwischen Lademöglichkeiten für Laptops und Smartphones und ein drahtloses Netzwerk (W-LAN) fast schon zur Erwartungshaltung der Fahrgäste. Kamerasysteme in den einzelnen Zugteilen erhöhen das Gefühl von Sicherheit. Um die Versorgung, Vernetzung und sichere Funktion aller Systeme zu ermöglichen, stellt HARTING ein breites Portfolio sowohl von Steckverbindern als auch von fertig konfektionierten Verkabelungslösungen bereit. Damit diese dann auch individuell im „Plug & Play“-Modus einsetzbar sind, können Auslegung und Design von HARTING Produktexperten übernommen und passende Retrofit-Lösungen entwickelt werden.

Lademöglichkeiten für Laptops sowie der Zugang zu einem drahtlosen Netzwerk (W-LAN) gehören mittlerweile zur Erwartungshaltung der Fahrgäste.
Wenn es um das „Fitmachen“ für die Zukunft geht, ist es erforderlich Passenger Info- und Entertainment-Systeme (PIES) nachzurüsten.

„Fitmachen“ für die Zukunft

Neben „PIES“-Komponenten können aber auch sicherheitsrelevante Systeme erforderlich sein, wenn es um das „Fitmachen“ für die Zukunft geht. Das European Train Control System (ETCS) ist Basis des in Zukunft einheitlichen Zugleitsystems in Europa und soll langfristig die zahlreichen unterschiedlichen Zugbeeinflussungssysteme ablösen. Auch hierfür sind Modernisierungen oder Nachrüstungen, beispielsweise von Ethernet-Verkabelungen, notwendig. 

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